Infrastrukturprojekte für die Rhätische Bahn
Auf dem RhB-Netz befinden sich 116 Tunnel, von denen rund die Hälfte in den kommenden Jahrzehnten umfassend erneuert werden muss. Viele liegen in Gebieten, die – ausser mit der Bahn – nicht erschlossen sind. Oftmals ist in steilem Gelände kaum Platz für Installationsflächen, und die eingeschränkten Platzverhältnisse erfordern oftmals eine gute Logistik. Neben der temporären Beanspruchung von oftmals ökologisch sensiblen Räumen ausserhalb des Tunnels muss eine möglichst wirtschaftliche, aber auch umwelttechnisch vertretbare Lösung für den Umgang mit dem Tunnelausbruch gefunden werden.
Eco Alpins Rolle: Beratung der Bauherrschaft während der Bewilligungsphase, ökologische Baubegleitung und Beratung im Zusammenhang mit dem Schutz der beanspruchten und umliegenden Flächen, Entwässerung und Abwasserreinigung, Umgang mit dem Ausbruchmaterial, Einrichtung und Wiederherstellung von temporären Installationsflächen und -zufahrten und Beratung zu weiteren, umweltrelevanten Themen.
Vorgehen:
Kartierungen und Grundlagenerhebung
Umweltbericht und Bewilligungsunterlagen
Fachliche Stellungnahmen für Behörden
Kontrolle von Ausbruchmaterial und Begleitung Materialeinbau
Beratung zu allen Umweltfragen während der Bauphasen
Begleitung von Rückbau- und Wiederherstellungsarbeiten
Resultat: Begrenzung der Beeinträchtigungen von Lebensräumen, Pflanzenarten, Gewässern und Boden durch die Bautätigkeit, möglichst vollständige Wiederherstellung von temporär beanspruchten Flächen, gesetzeskonformer Umgang mit Ausbruchmaterial.
Unsere Arbeitsweise: offener Austausch mit allen Projektbeteiligten, klare – auf die jeweilige Situation abgestimmte – Vorschläge und Anweisungen, Lösungssuche in Zusammenarbeit mit allen Beteiligten.
Auftraggeber: Rhätische Bahn AG
Projektzeitraum: seit 2015
Ort: Engadin, Val Poschiavo, Albula